Wetiko – Eine Schöpfung unserer Kreativität (4)

Wetiko

Wenn wir Wetiko in unserem kollektiven Bewusstsein die Klauen stutzen können, indem wir sehen, dass er gar keine eigenen besitzt, würden wir die Welt ohne seine Frequenztrübungen kreieren und ich bin mir sicher, es wird eine bessere Welt.

Wetiko -Eine multidimensionale Quantenentität

Teil 4 der Artikel Serie

Spätestens seit der Entdeckung der Quantenphänome wissen wir aus soliden Quellen, dass unsere Kreativität die Schöpfung, also die echte Welt da draußen, beeinflusst. Ich benutze hier Worte, die eigentlich nicht mehr passen, aber allgemein verständlich sind. Es gibt kein da Draußen und kein abgetrenntes Innen, gab es nie. Es gibt nicht uns und die Welt, aber das alte Weltbild steckt uns nicht nur tief in den Knochen, sondern ebenso tief in der Sprache. Unsere kollektive Einstellung hat uns diese Wahrnehmung ins Bewusstsein tätowiert.

Quanten

Quantenphänomen sind Erscheinungen mit unklarem, mehrdeutigem Wesen. Es sind Verwandlungskünstler, die sich unserer Wahrnehmung gemäß verhalten. Halten wir Ausschau nach Teilchen präsentieren sich die Quanten als Teilchen, suchen wir nach Wellen, shape-shiften sie zu Wellen. Schrödingers Katze lebt in einem Quantenzustand von lebendig und tot gleichzeitig, bis jemand hinguckt. Hier haben wir aus den Händen solider Wissenschaft ein Phänomen, welches den Einfluss der Kreativität unserer Wahrnehmung auf die materielle Welt beweist. In welchem Maße nun dieses Schöpferpotential in unserer Hand liegt, da streiten sich die Geister, die Gelehrten und besonders die Esoteriker. „You create your own reality“ ist zu einem New (C)age-Slogan geworden, demnach jeder Mensch die volle Verantwortung für sein Erleben trägt. Auch wenn er nicht bewusst schöpft, so übernehmen demnach seine unterbewussten Glaubenssätze und, im schlimmsten Fall, die Matrixprogramme das Schöpfen und kreieren die Mainstream-Realität oder die Hölle auf Erden.

Nicht so radikale Geister sprechen von Co-Creator-Potential und erkennen, dass es eben auch andere Schöpfungswesen gibt, deren Schöpfung unweigerlich auf uns Einfluss hat. Auch wenn wir alle eins sind, sind wir ja schöpferisch nicht gleichgeschaltet, sondern jeder setzt individuell andere Samen ins Feld. Konsens- oder Mainstreamrealität ist das Produkt vieler Schöpfer, deren Übereinstimmungen sich schließlich manifestieren. Eine Klärung dieser Thematik soll nicht Kern des Artikels werden, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass die menschliche Kreativität mächtig und wertvoll und damit auch attraktiv für Manipulatoren und hungrige Geister ist, die selbst keine Schöpferwesen sind, sondern dieses Potential für sich erobern müssen.

Full-blown-Wetikos

Nicht bewusste Menschen sind einfach zu manipulieren. In Experimenten (vgl. Ash-Experiment) wurde immer wieder gezeigt, dass das Individuum seiner Wahrnehmung lieber misstraut, wenn der Druck der konträren Mainstream-Wahrnehmung groß ist. Wenn alle sagen, die Kuh sei blau, nur Du siehst schwarz-weiße Flecken, zweifelst Du ungefestigt eher an Deiner Wahrnehmung, als an der Konsensrealität. Wir verschweigen unsere Wahrheit bevor wir als blöd, anders oder verrückt da stehen. Wir kennen das Phänomen in extremer Form unter dem Begriff „Gaslighting“ als perfides Instrument der Manipulation bei dem Narzissten ihrer Beute die Sinne verdrehen. Ich sehe Narzissten als perfekte Studienobjekte für den fortgeschrittenen Zustand der malignen Egophrenie (vgl. Levy) oder eben den vollständig von Wetiko besetzen, vergifteten und übernommen Menschen (sog. full-blown-wetiko vergl. Levy). Im Endstadium der Wetiko-Übernahme finden wir seelenlose, empathielose Marionetten, die den Kontakt zum wahren Selbst verloren haben, diesen aber perfekt vortäuschen. Sie tun so als ob und das tun sie für das ungeschulte Auge beeindruckend gut. Der von Wetiko durchseuchte Mensch stellt seine Ego-Interessen in den Vordergrund und ernährt sich vom Leiden anderer. Gerade der maligne Narzissmus zeigt das vampirische Beuteschema Wetikos. Er nutzt aus, dominiert und schmeißt weg, wenn die Beute nicht mehr nützlich ist. Die Erfahrung mit Narzissten gehört zu den eher unangenehmen Erfahrung auf dem spirituellen Pfad, hat aber umso mehr Lernpotential. Wetiko begegnet uns dann in Reinform im Außen und wir können wachsam ein Phänomen studieren, welches sich auch im Inneren durch Wetikos formlose Gestalt auf archetypischer Ebene abspielt. Am Endprodukt der Reinform sehen wir die manifestierten Ideen und formbildenden Energien in ihrer Blüte. Wir können die Spuren zurückverfolgen und den neuronalen Weg der feindlichen Übernahme nachvollziehen. Was muss ein Mensch erlebt und durchgemacht haben, um sich zu einem solchen Verhalten zu entscheiden? Welche Weiche hat er auf seinem neuronalen Entwicklungsweg genommen, die ihn so entscheidend verändert hat? Was hat etiko ihm eingeflüstert oder -getrichtert, dass ihn so verschreckt hat? Warum ist er in Richtung Hölle abgebogen? Wodurch hat er Wetikos Treibstoff entschieden? Welcher Verlockung, welchem Scheinbedürfnis ist er erlegen, so dass er vom Opfer zum Täter wurde? Womit hat ihn die Schlange im Inneren verführt, was sie hat ihm für Horror Stories erzählt und für Notwendigkeiten vorgegaukelt?

„Der eigenen Täuschung zum Opfer zu fallen, kann eine hypnotisierende Wirkung auf andere haben, da Wetikos so sicher erscheinen, indem was sie sagen, dass sie in der Lage sind, diese Überzeugung auf andere zu projizieren.“

Paul Levy – Dispelling Wetiko, Breaking The Curse Of Evil

Traumartige Realität

Diese und andere Fragen lehren uns Wetiko zu verstehen und unser eigenes System zu betrachten und auf Spuren Wetikos zu untersuchen. Wetiko lebt von Tarnung und Verschleierung. Er hält sich im Bewusstseinsraum auf und wartet darauf, dass ihn jemand realisiert, dass ihn jemand in die Welt träumt oder denkt. Wie jeder Archetyp kann er nicht unabhängig von uns, sondern nur durch uns leben. Paul Levy betont immer wieder, dass wir in einer traumartigen Welt leben. Viele Kulturen, so Native Americans, Buddhisten und Hinduisten betonen die traumartige Qualität unserer Realität und decken sich so mit den Erkenntnissen über unsere modernen Quantenphänomene. Demnach ist auch unser Wachzustand eine Form des Träumens, nur dass wir hier keinen Traum erträumen, sondern eben die Realität. Wetiko lebt als passive Entität in diesem Quantenfeld der Möglichkeiten und wartet darauf, dass jemand an ihn denkt oder vielmehr seine fiesen Gedanken von Angst, Abgetrenntsein, Mangel oder anderem Schmu erträumt und sich somit durch den Denker manifestieren kann. Er nutzt damit unsere Kreativität. Er lebt als Potential, wie alle Archetypen in der Leere des Quantenfeldes und sucht resonante Menschen, die er belagern, besetzen und schließlich übernehmen kann. Wenn keiner an ihn denkt, gibt es ihn nicht. Wenn keiner mehr Angst vor ihm hat, ist er machtlos. Ihn deswegen als nicht existent zu betiteln wäre falsch. Er bahnt sich in die Realität, wenn sein Wirt gewisse Voraussetzungen erfüllt und energetische Portale offen hat.

Ein Hausierer an Deiner Tür

Um erdacht und damit real oder zur Realität geträumt zu werden und dabei nicht ganz so passiv und machtlos zu wirken, wie er letztendlich ist, hat er viele Strategien entwickelt. Ich beschreibe ihn gerne mit dem Bild eines Hausierers, der an der Tür unseres Bewusstseinsraumes klopft und probiert uns irgendetwas anzudrehen. Ungehijacked, Ungekapert und ohne transgenerationales, kollektives Trauma der archaischen Schlangenattacke im Paradies (s. Artikel 3), würden wir dem Hausierer kaum Beachtung schenken. Aber je mehr er schon angerichtet hat, unsere Psyche oder das genetische Erbe des Körpers traumatisiert und wetikoisiert hat, umso sensibler reagieren wir auf seine Klopfzeichen. Bis wir geheilt sind und dem Hausierer ins Gesicht sagen können, dass wir ihm unsere Seele nicht verkaufen und wir seine Scheinbedürfnis-Befriedigungen weder wollen noch brauchen, solange sein fauler Zauber also wirkt, bleiben wir rezeptiv für seine Verkaufsstrategien und finden seine Angebote attraktiv (vgl. Mooji – The Zen Monk). Er bleibt passiv und nur auf der Ebene des Mindes existent und kann nicht ohne unsere Kaufentscheidung, ohne unsere Zusage, ohne die Benutzung unseres magischen freien souveränen Willens, eintreten. An dieses göttliche Naturgesetz muss er sich halten und wird deswegen so trügerisch und erfinderisch. Er muss etwas gewaltig verdrehen und jemanden finden, der ihm den Trug abnimmt. Nur reizt er diese Passivität bis an die Grenze zur Aktivität aus. Er macht Druck. Er suggeriert Scheingefahren und verkauft Scheinsicherheiten. Er schafft Probleme, die wir ohne ihn nicht hätten. Mit dem Kauf der suggerierten Lösung verschafft er sich schließlich Einlass und Existenzberechtigung in unserem individuellen Quantenfeld oder Bewusstseinsraum.

„Even the best salesman in the world needs someone who buys. Sogar der beste Verkäufer in der Welt, braucht jemand der ihm den Mist abkauft.“ Mooji

Manipulierte Kreativität

Er lebt von unserer Kreativität. Er streut Ideensamen in unserem Gedankenfeld und spekuliert, dass sie fruchtbaren Boden finden, was bedeutet, dass wir diese Samen selbst gießen und fördern. Ohne uns oder unsere Aufmerksamkeit können seine Gedanken nicht gedacht werden. Wie ein Virus benötigt er ein fremdes System, welches seine Existenz ermöglicht. Durch Wiederholung werden Gedanken zu Gewohnheiten, Neigungen und schließlich zur persönlichen Identität. (Vgl. Dr. Joe Dispenza: „Your personal reality becomes your personality“). Gedanken und mentale Muster gewinnen so eine (Negativ-)Attraktion über uns, dass wir sie nicht mehr loswerden. Sie werden zur Persönlichkeit, machen uns schließlich aus, definieren uns. Napoleon Hill hat für diesen Mechanismus den wunderschönen Begriff des „hypnotischen Rhythmus“ geprägt, den ich gerne übernehmen möchte (vgl. Napoleon Hill-Outwitting the devil). Wie hypnotisiert, und nicht Herr unser eigener Gedanken, bietet Wetiko uns seinen Frequenzbrei aus Gedanken und Gefühlen an und hofft, dass sie sich in uns und durch uns verselbstständigen. Je öfter Gewohnheiten wiederholt werden, umso mehr zementieren sie sich in unsere neuronale Struktur. Die Entwicklung einer Sucht ist ein gutes Beispiel dafür. Das neuronale Netzwerk ist der Umschaltort von Gedanken in Materie. Je öfter wird dieselben Gedankenmuster denken und besonders mit Gefühl intensivieren und dann noch als Handlung ausführen, umso breiter wird die physische neuronale Datenvernetzung. Aus einer reinen Möglichkeit im Quantenfeld wird durch den hypnotischen Rhythmus schließlich eine materielle Repräsentation der zu Grunde liegenden Wetikoenergie, des Treibstoffes, wie ich in andere Texten erwähnte habe, auf dem wir laufen. Die Gedanken die wir wiederholt denken, sorgen dafür dass wir uns, bildlich gesprochen, eine neuronale Antenne, eine Empfangsstation im Gehirn für Wetikos Frequenzen formen.

Ur-Trauma des Sündenfalls

Ver-Selbst-ständigung funktioniert natürlich nur und erst dann, wenn das wahres Selbst tief und fest schläft, eben hypnotisiert oder unter dem Schleier (Maya) oder der Matrix scheinbar versteckt wurde. Subjektiv wird dies häufig als Geiselnahme der Seele empfunden, während ein Despot das Zepter übernommen hat und uns bei Wasser und Brot ins Kellerverlies gesperrt hat. Dies ist das eigentliche transgenerationale Trauma, der kollektive Schock, das Ur-Trauma des Sündenfalls: Die Schlange hat es mit ihrer List geschafft uns damals so zu erschrecken, zu hypnotisieren und zu verzaubern, dass wir den Zugang zu uns selbst verloren oder besser abgegeben haben. Sie hat uns vermutlich mit Schuld und Scham überhäuft. Das war so dramatisch, dass der Zauber immer noch wirkt. Sie hat, wieder bildlich gesprochen, einen Schleier über das wahre Selbst gespannt und so das Offensichtlichste unsichtbar gemacht. Von der Art und Weise verhielten wir uns dabei wie ein Kleinkind, welches es schaffte sich durch zugehaltene Augen selbst nicht mehr zu sehen. Uns wurde suggeriert, wir seien ein abgetrenntes Selbst. Paradies ade, Schade!

Die Schlange hat uns sensibilisiert für ihre Frequenzen oder ihre Waren, um im Jargon des Hausierers zu bleiben. Es ist etwas passiert oder zumindest scheinbar, traumartig passiert, was ausreichte, um die Psyche zu beeindrucken, also Eindrücke dort zu hinterlassen! In der Folge hat das Ereignis die kollektive Menschheit empfänglich gemacht hat für die Versuchungen der Schlange, des Hausierers oder eben Wetiko. An dieses Ur-Trauma dockt sie immer wieder an, indem sie im Unterbewusstsein diese Frequenzsamen streut oder andres ausgedrückt Panik-Knöpfe drückt, die mit der Frequenz des Ur-Traumas resonieren. Sie bittet uns so um Aufrechterhaltung ihrer Empfangsanlage in unserem Körper und somit in der Folge ihrer materialisierten Gestalt in der Welt. Sie behält ihren Zugang zu unserer Steuerzentrale, indem sie das kollektive, transgenerationale Trauma als fruchtbaren Boden nutzt uns zu sensibilisieren, um dann in uns rein zu schlüpfen und das Steuer zu übernehmen. Sie fordert ihre Existenz auf miese Weise, indem sie die Seele an einer absichtlich erzeugten und schlecht vernarbten Wunde attackiert. Sie hält ihren Manifestationskanal aufrecht.

Handeln unter Hypnose

Wir können diese Wetikomechanismen verstehen, wenn wir „9/11“ betrachten. Das ganze amerikanische Volk wurde traumatisiert, wenn nicht sogar die sog. westliche Wertegemeinschaft. In der Folge musste man nur „9/11“ erwähnen und konnte Menschen dazu motivieren jede Lüge der Regierung zu glauben, die ihr einfiel, um fremde Länder zu überfallen. „9/11“ als Wortlaut war schon vorher im amerikanischen Sprachjargon an Angst und Panik gekoppelt, da „911“ die Nummer des Notrufs ist! Mit „911“ klopft also, übertragen wieder zu unserer Analogie, der Hausierer an die Tür und fragt, ob wir nicht vielleicht dabei mitmachen wollen Afghanistan und andere sog. „Schurkenstaaten“ zu überfallen (vgl. Dr. Daniele Ganser). In voller Präsenz eines mitfühlenden wahren Selbst würde man nicht auf derartige miese Tricks reinfallen, sondern selbst ermächtigt reagieren und mitfühlend handeln. Wir werden so aber zu Reaktionen aus unseren niedrigen emotionalen Zentren, nämlich Reptiliengehirn und Amygdala genötigt. Diese sichern in Notsituationen das Überleben und antworten mit fight, flight oder freeze, um zu überleben. Wann immer diese Systeme aktiviert werden, können wir nicht mehr vernünftig denken und handeln. Beim „Framing“ nutzt man diesen Effekt, damit der Rezipient der Botschaft die enthaltende Information auch in einem bestimmten emotionalen Kontext aufnimmt und verarbeitet. Der Boden wird so quasi mit Framing bereitet, um dann den Samen effektiv zu säen. Aus Opfern werden Tätern!

“Use it or lose it“

Solange das Ur-Trauma im Menschen unentdeckt und ungeheilt ist, hat Wetiko einen sicheren Direktzugang zu unserer Steuerzentrale. Mit niederen Emotionen wie Angst oder Panik übernimmt er das Steuer und verbannt uns auf die Rückbank oder in das Kellerverlies. Wetiko nutzt die Welt durch wetikoisierte Marionetten, verlässliche Wiederholungstäter, als „Traumainstallierungs-“ und „Retraumatsierungsanlage“, um uns nicht aus den Daumenschrauben zu lassen oder damit wir uns nicht einfach den Zügel abstreifen, den wir uns durch die Suggestionsattacken der Schlange beim Sündenfall angelegt haben.

Illusionäre Abspaltung vom wahren Selbst

Der Sündenfall mag ein Mythos sein, der nur den spirituellen Werdegang des Menschen beschreibt, der energetisch am Astralleib angegriffen und manipuliert wurde und dadurch von seinem wahren Selbst scheinbar (!!!) getrennt wurde oder tatsächlich weltliche Ereignisse beschreiben, die auf physische Manipulationsmethoden der „Götter“ oder der reptiloiden Schlange am physischen Körper des Menschen hinweisen. Die Präastronautik beschreibt viele Möglichkeiten von fortschrittlichen Technologien, die der damalige Mensch nicht erklären konnte und deswegen mystifiziert hat. Wenn unsere Götter Außerirdische waren, kannten sie sich vermutlich auch mit Gentechnik, ätherischen Implantaten und der Schaffung von virtuellen Realitäten aus. (vgl. Erich von Däniken / David Icke).

Geträumte Wirklichkeit

Was das Wetiko-Konzept und die Quantenphysik uns näherbringen können, ist der Aspekt der traumähnlichen Qualität der Realität. Wir unterliegen ja lediglich der Illusion, wir seinen von unserem wahren Selbst getrennt und müssten irgendetwas tun, um uns damit wieder zu verbinden. Die Schlange kann vielleicht einen Schleier spannen, Nebelkerzen werfen oder Rauchbomben zünden, um dann den Eindruck zu suggerieren, wir wären wahrhaftig von unserem wahren Selbst getrennt. Aber sie kann uns letztendlich nicht von etwas trennen, was uns ausmacht, was wir sind. Sie kann uns nur in ein illusorisches Gefängnis oder Kellerverließ bitten, indem sie uns suggeriert, wir hätten ein gewaltiges Problem, weil wir unseren wahren Kern verloren haben.

„Nichts wirkt so überzeugend wie eine Lüge, die man selbst glaubt, oder eine böse Tat oder Absicht, deren Rechtschaffenheit man als selbstverständlich ansieht.

Paul Levy – Dispelling Wetiko, Breaking The Curse Of Evil

Um angreifbar für derartige Illusionen zu sein, muss der Zauber noch wirken. Springen unsere archaischen Panik- und Überlebensprogramme an, verlieren wir den Boden unter den Füssen, werden in den Kerker gesperrt und Wetiko übernimmt das Ruder. Klopft Wetiko jedoch vergeblich an die Tür und wir bleiben voll bewusst, hat der Zauber seine Kraft verloren. Nun ist Wetikos Frequenzband breit und irgendetwas findet er meistens, was uns nicht kalt lässt. Solange Co-kreieren wir mit ihm und vermischen unseren Schöpfungswillen mit seinen niedrigen Frequenzen. So erfüllt Wetiko einen magischen Job im Universum. Es gibt ihn und es gibt ihn nicht. Er scheint unserer größter Feind zu sein und enthält als versteckten Schatz den Zugangscode zu unserem größten Potential.

Wetiko ärgern

Der Spaß fängt an, wenn wir Wetiko bei seinen Spielchen in uns beobachten, aber nicht mehr autonom reagieren, wenn wir anfangen ihn, seine Mechanismen und seine Marionetten in der Außenwelt zu studieren. Das funktioniert meist erst, wenn er uns so dermaßen genervt hat, dass er aufgeflogen ist. Wenn wir beginnen mit wahrhaftigen Augen zu schauen, mit laserstrahlgerichteter Aufmerksamkeit, kann sich das Falsche nicht halten. Und hier kommt seine andere, seine heilsame Dimension zum Wirken. Durch ihn finden wir den Weg zurück zu uns selbst. Indem wir lernen was wir nicht mehr wollen, unterstützen und fördern, lernen wir was wir eigentlich wollen. Indem wir realisieren, was wir alles nicht sind, dämmert uns, wer oder was wir eigentlich sind. In diesem und keinem anderen verdrehten pseudo-esoterischen Sinne ist Wetiko ein Lichtbringer (Luzifer). Kein Grund ihn deswegen anzubeten oder zum Gott zu erheben. Wir transformieren ihn und er transformiert uns, oder durch unserer transformierten Augen sehen wir ihn im anderen Licht. Wir überwinden ihn als notwendigen evolutionären Schritt. Wir erholen uns von einem eingeredeten Trauma. Wir verlieren den Glauben an eine Illusion.

Wir wollen sein Hausiererzeug nicht. Wir wollen unsere Ruhe und einen Verstand, der uns dient und nicht angreift, untergräbt oder niedermacht. Wir wollen glücklich sein und nicht erst wenn wir alles besitzen oder gemacht haben, was Wetiko uns hausierend an der Tür andrehen möchte. Wir möchten frei sein und unsere Kreativität zu Gunsten der Menschheit einsetzen. Wir wollen raus aus der Mühle des ewigen Höher, Schneller und Weiter. Die meisten Menschen, zumindest die ich so kenne, wollen weder Krieg, noch Ungerechtigkeit oder Kinderarbeit. Wenn wir Wetiko in unserem kollektiven Bewusstsein die Klauen stutzen können, indem wir sehen, dass er gar keine eigenen besitzt, würden wir die Welt ohne seine Frequenztrübungen kreieren und ich bin mir sicher, es wird eine bessere Welt.

Wetiko heilen

Wetiko zu erkennen ist gleichbedeutend damit Wetiko zu heilen. Er scheint ein göttlich akzeptiertes Instrument zur Selbstfindung zu sein. Das göttliche Selbst scheint sich einer Illusion der Abgetrenntheit hingeben zu wollen, nur um sich nach der Transformierung daran umso mehr zu erfreuen, dass es zum Glück nur eine Illusion war. Es scheint sich einreden zu wollen, dass es abgetrennt ist, um die Wiedervereinigung umso mehr zu feiern. Der Mensch scheint seine Einstellung zur Verbindung mit dem Universum hier auf eine Feuerprobe zu stellen. Wir werden auf unsere Integrität und Individuation getestet. Unser souveräner Wille als mächtiges Werkzeug kann viel Schaden anrichten. In der Schöpferschule brauchen wir offensichtlich eine traumartige Matrix, in der wir Fehler machen dürfen, bis wir lernen den Willen mit dem Universum zu harmonisieren. Mutige und vor allem hingebungsvolle und vertrauende Seelen lassen sich nicht irritieren und bleiben fest in ihrem wahren Selbst verankert. Driftende Seelen (vgl. Napoelon Hill), also Seelen, die sich vom Mindparasiten beeindrucken lassen, lernen ihre schöpferische Kreativität leidvoll zu benutzen, bis Wetikos Schauermärchen auffliegt und die Seele sich zurück zur Quelle, zur Wahrhaftigkeit und in ihr Potential sehnt. Wetiko ist Gott in Tarnung. In seiner getarnten Rolle als Hausierer bittet er uns eigentlich immer, ihm kein Wort zu glauben, was er in Gestalt Wetikos von sich geben wird. Er sagt der Seele vor der Geburt: „Pass auf geliebtes Selbst… Ich werde Dich in tiefere Dichten schicken und Dir verkleidet als Widersacher, als Feind und als Bösewicht erscheinen. Ich werde Dich damit testen und schauen, ob Du die größte Weisheit des Universums als höchste Wahrheit in Deinem System installiert hast oder Du Dich doch beeindrucken lassen wirst und Dich für ein von mir abgetrenntes Wesen hältst und um Dein Leben gegen andere abgetrennte Selbste kämpfen wirst. Ist die höchste Weisheit fest in Dir verankert, wirst Du mich schnell enttarnen, egal wie fürchterlich ich mich gestalte und darstelle. Du wirst unter meiner Wetikoverkleidung immer nur die Dich liebende Quelle erkennen und nicht dem hypnotischen Rhythmus seiner Agenda verfallen. Schaffe ich es allerdings Dich ins Driften zu bringen, werde ich Dich als Wetiko zum Tanz auffordern und Du wirst diesen Tanz nicht führen, solange Du mich wieder erkennst und den Schwindel entlarvst.”

Links:

https://www.awakeninthedream.com/

Zur Wetiko Artikelserie:

Prozessarbeit

 

Hinweis: Alle auf meinen Seiten veröffentlichten Texte wurden von mir verfasst, sofern nicht explizit auf eine externe Quelle verwiesen wurde und haben keinen Anspruch auf umfassende Darstellung. Sie enthalten lediglich meine persönliche Meinung zu den dargestellten Themen. Alle vorgestellten Methoden beruhen auf naturheilkundlicher Erfahrungsmedizin und haben keinerlei Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass sich die schulmedizinische Lehrmeinung von meinen Darstellungen unterscheiden kann!

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