Der Prozess und die Arbeit

prozess

Alles Leiden wird verursacht durch die Illusion des Getrenntseins, welche Angst und Selbsthass generieren, welche eventuell Krankheit verursachen. Liebe ist das Antlitz und der Körper des Universums. Es ist das Verbindungswerkzeug des Universums, der Stoff, aus dem wir gemacht sind. Liebe ist das Gefühl von Ganzsein und Verbundenheit mit der universalen Göttlichkeit. Du bist der Meister Deines Lebens. Du kannst so viel mehr als Du denkst, sogar eine Heilung einer terminalen Krankheit.

Der Prozess

Die wenigsten Menschen sind sich heute der Verbundenheit mit ihrer Seele, also ihrem göttlichen Kern bewusst. Viele identifizieren sich stattdessen mit ihrem Ego, dieser vom Verstand erschaffenen, scheinbar von allem abgetrennten Persönlichkeit. Das Egobewusstsein ermöglicht es uns als eigenständige Wesen zu erleben, was Quelle für viel Freude sein kann. Es ist eine notwenige Form für das Bewusstsein und muss nicht „getötet“ werden, wioe manche Esoteriker vermitteln. Der Mensch hat damit das Potential göttliches Bewusstsein durch seine Individualität auszudrücken. Er kann also prinzipiell wählen und sich für die Ganzheit entscheiden, nachdem er erkannt hat, dass die Persönlichkeit perfekt dafür geeignet ist in ihrer Individualität dem Ganzen zu dienen. Er würde sich also freien Willens in einem erwachten Zustand in seiner menschlichen Dimension eingliedern und der Schöpfung dienen. Aber haben wir diesen freien Willen überhaupt und wenn wir den Willen haben, können wir ihn ansatzweise umsetzen?

Höher, schneller, weiter

Zu dieser Erkenntnis scheinen viele Menschen aber nicht zu kommen. Noch weniger Menschen scheinen in der Lage zu sein, diese Erkenntnis zu leben. Stattdessen ist das programmierte Egobewusstsein so dominant, dass echte, gefühlte Verbundenheit mit dem Universum anscheinend völlig vergessen wurde. Es kreist um Überleben, Kampf, Haben und Konkurrenz. Es ist selten zufrieden und will immer mehr haben. Es suggeriert uns unser Glück in der Zukunft und macht es abhängig von Gegebenheiten: “Wenn ich nur diesen Job, Partner oder dieses Auto hätte, dann wäre ich glücklich…” Eine seiner Hauptbeschäftigung ist es Geld zu horten und mit den dadurch entstehenden Möglichkeiten seinen Status zu erhöhen. Es schmückt sich. Es kämpft den ganzen lieben langen Tag mit anderen Wesen und prägt diesen seinen Kampf auf. Das ist nicht nur für die anderen Wesen sehr anstrengend, sondern auch für das System, das dieses Ego einst hervorgebracht hat und nun von ihm beherrscht wird und führt häufig zu stressbedingten Erkrankungen. Abgesehen davon ist derartiges Verhalten völlig sinnlos. Fehlende Verbundenheit lässt sich nur scheinbar kompensieren. Es ist etwa so, als würde man ein Puzzleteil mit Gewalt in eine nicht passende Lücke stopfen.

Das Grobe überlagert das Feine

Das Egobewusstsein bildet in der Summe seiner Anteile die Persönlichkeit, um mit all ihren Erfahrungen, Konzepten, Konditionierungen und Bestrebungen das Leben zu kontrollieren. Der tägliche Kampf ums Überleben, auch wenn er unterbewusst kaum spürbar abläuft, stresst das ganze Körper-Energie-Geist-System, weil die Grundinformation der empfundenen Separation Angst erzeugt. Es hat Angst vor dem Tod, vor Vernichtung, was eine Vielzahl anderer Ängste nährt und zu vielen Taten motiviert. Es hat nur wenig oberflächliches Vertrauen in das Leben. Die feine Schwingung von echter Liebe, Verbundenheit und Vertrauen spürt es nicht mehr. Penetrante gröbere Emotionen wie Hass, Eifersucht, Neid, Gier oder Angst überlagern das Empfinden und verwehren den bewussten Zugang zum Feinen. Das Körper-Energie-Geist-System läuft viel runder, wenn Freude, Liebe oder Enthusiasmus als Brennstoff benutzt werden. Wie soll meine Arbeit dabei helfen?

“Jeder, der mit seinem Verstand identifiziert ist, statt mit seiner wahren Stärke, dem tieferen, im Sein verankerten Selbst, wird die Angst als ständigen Begleiter haben.“

Ist das alles?

Viele Menschen sind dermaßen beschäftigt, dass keine Zeit bleibt oder gar keine Notwendigkeit für Introspektion gesehen wird. Selbst wenn der stramme Tagesablauf Lücken aufwirft, werden diese mit Aktivitäten oder Berieselung gestopft. Die Programme der mentalen Muster sind omnipräsent und laufen lückenlos von morgens bis abends. Man selbst glaubt dabei noch, es gehe gut, man habe ein schönes erfülltes Leben. Das kann ja auch sein, und es sei uns auch gegönnt, aber leben wir dann im Einklang mit dem höheren Selbst und folglich mit der Natur? Leben wir unser Potential?

Wie viel Glück bleibt, wenn sich die Bedingungen plötzlich verändern? Nehme ich mich als spirituelles Wesen war? Ist mein Glücksempfinden stark abhängig vom Außen oder ruhe ich in mir selbst? Bin ich Opfer oder Schöpfer meiner mentalen Programmierung und der resultierenden Emotionen?

„Das Glück gehört denen, die sich selbst genügen. Denn alle äußeren Quellen des Glückes und Genusses sind ihrer Natur nach höchst unsicher, misslich, vergänglich und dem Zufall unterworfen.“ Arthur Schopenhauer

Mit Konsum die Löcher stopfen

Die tiefe Spaltung wird oft gar nicht wahrgenommen. Konsum stopft die Löcher, die unser spirituelles Bedürfnis mühevoll aufreißt. Wir konsumieren uns scheinbar glücklich und merken dabei nur selten, dass eigentlich immer scheinbar etwas fehlt. Eine vergiftete Umwelt, denaturierte Nahrung, fragwürdige Medizin und eingeschränkte Medien erschweren uns den Zugang zu höherem Bewusstsein. Kein Mensch will Krieg und doch haben wir ihn permanent. Kein Mensch will andere ausbeuten und doch ist dies zentraler Bestandteil unserer Wirtschaft. Komisch, oder?

Der gewöhnliche Verstand ist meist dominant und erschafft das Ego mit seinem Denken. Dieses Denken kreist um Sicherheit, den Eigennutzen und Spaß, den die Person aus dem 3-dimensionalen Erleben ziehen kann. Wir konsumieren, alles andere wäre ja auch anstrengend und hoffnungslos. Die Kirche hat uns betrogen und Gott haben wir vielleicht noch als Notfallkonzept in der Tasche, wenn es ernst wird und gar nichts mehr hilft. Aber wann wird es denn schon mal ernst?

Versicherungen und Antidepressiva hüllen uns in Watte. Krankheiten und Krisen, in denen wir uns unserer Abhängigkeit bewusst werden könnten, werden symptomatisch unterdrückt, unerwünschte Gefühle betäubt. Die zarte Stimme der Seele, die sich da vielleicht Gehör verschaffen möchte, wird abgewürgt. Man wird wieder fit gemacht für die Maschine. Spiritualität wird nicht anerkannt und schon gar nicht gesellschaftlich integriert. Eine intelligente Instanz im Menschen, traditionell Seele genannt, wird als Humbug oder Esoterik oder zumindest als nicht wissenschaftlich abgetan, wenn nicht sogar öffentlich diffamiert oder belächelt. Der Mensch wird in einer entscheidenden Dimension nicht gesehen. Dass uns dieses Leben krank macht, ist eher normal und nicht die Ausnahme. Wir müssen nicht mit Elektronenmikroskopen und Gentests nach Ursachen für Krankheit und Leiden suchen, wenn unsere Lebensumstände und besonders unsere mentale Programmierung offensichtliche Schwachstellen aufweisen. Es ist höchste Zeit, dass wir uns unserer eigentlichen Natur bewusst werden, und dass wir unsere innewohnende Intelligenz, unsere seelische Grundschwingung wieder wahrnehmen und mit diesem Wahnsinn aufhören.

Aber wie?

Jeder, der schon mal meditiert hat, kennt die Probleme, die sich dabei eröffnen. Da ist dieses Denken – mal schnell, mal langsam, gepaart und verbrüdert mit Emotionen – das unsere Aufmerksamkeit fordern kann. Manches in unserer geistigen Welt scheint für uns so glaubhaft, dass wir vergessen, dass es nur gedacht und gefühlt ist. Unser Bewusstsein unterscheidet prinzipiell nicht zwischen sogenannten echten und eingebildeten Erfahrungen oder Erfahrungen im Inneren. Unser materielles Weltbild unter der Dominanz eines ausbeuterischen Verstandes hat es tatsächlich geschafft, nur das als Realität zu akzeptieren, was sich draußen abspielt. Aber sind nicht unsere Träume, unsere Meditationen und spirituellen Erfahrungen genauso real auf dem inneren Bildschirm? Während wir Gott mit Hut und Bart im Himmel suchen, versteckt der Scherzbold sich vielleicht in unseren Herzen, wo ihn keiner sucht.

Der Neurose beim Denken zusehen

In der Prozessarbeit bekommt der Klient in der Regel eine Augenmaske auf. Diese hilft dabei sich wirklich ganz den entfaltenden Informationen aus dem Unterbewussten zu widmen. Von einer erhöhten Ebene beginnt man den Geist zu beobachten und registriert, welche mental-emotionalen Formationen den aktuellen Zustand des Bewusstseins prägen. Wir können das den IST-Zustand des Bewusstseinsinhaltes nennen. Wir probieren eine energetische Signatur zu erkennen, das ist der Fingerabdruck oder der Eindruck der laufenden mental-emotionalen Programme im Body-Mind, eine rohe Energie, welche die Programme antreibt. Fragen ermöglichen es, das Programm im Unterbewussten zu aktiveren. Aufmerksam schauen wir in unser Körper-Energie-Geist-System und beobachten die Reaktionen auf unsere Fragen. Eine heikle Frage kann ein Programm aktivieren, da das Programm die Frage abfängt und absorbiert und die enthaltene Energie eben in seinen Schaltkreisen einfängt. Im Moment der Aktivierung – im Fokus eines hellwachen Beobachterbewusstseins – ist das Programm sensibel und erkennbar, weil es hochfährt und aktiver und damit auch einfacher wahrzunehmen wird. Wenn ein Teil unserer Aufmerksamkeit in der neutralen Beobachterinstanz bleibt, anstatt sich – wie es im Alltag häufig der Fall ist – im geistigen Inhalt, oder schlimmer noch, in der Neurose zu verlieren, können wir unseren Programmen beim Denken zuschauen. Das Wichtigste ist dabei wohl, die emotionale Attacke irgendwie zu parieren. Das bedeutet, nicht wie gewohnt in Angst, Mangel, Sorge, Minderwert zu verfallen, sondern, bevor wir von diesen Strömungen gekapert werden, sie liebevoll und freudig zu begrüßen, ungefähr so, als wären wir uns unserer wahren Stärke bewusst und würden uns so freudig ins Feindesland vorwagen. Die mentale Einstellung, die wir dabei einnehmen ist in etwa so, als würden wir uns freuen, dem Schrecken endlich ein Ende zu bereiten. Als hätte man einen schlimmen Zahn und geht endlich damit zum Zahnarzt. Wir werden von Gejagten zu Jägern. Wir wagen uns mitten ins Feuer, wissend, dass nur das verbrennen kann, was wir nicht sind.

Im Unterschied zum Alltagsbewusstsein sind wir in diesem Setting schon mal nicht allein im Bewusstseinsraum und so dem neurotischen Druck, also der Attraktivität des energetischen Sogs der mentalen-emotionalen Programme nicht hoffnungslos ausgeliefert. Ein empathischer Therapeut verbindet auf  den Bewusstseinsraum des Klienten mit dem eigenen. Die Begleitung eines Therapeuten, der die Seelenlandschaft kennt, wirkt vertrauensbildend und schon heilsam an sich.

Fragen zur Aktivierung von Programmen

  • Beim Lesen der Fragen können Sie beobachten, was sie bei Ihnen bewirken:
  • Mit welchen Geschichten schafft es der Geist, dass wir uns immer wieder mit ihm beschäftigen?
  • Welche altbekannten Programme laufen auf dem inneren Bildschirm und woran bemerke ich das?
  • Wie kommentiert der Geist das Erleben? Was lamentiert er? In welchen Schleifen hat er sich verfangen?
  • Womit verwickelt der Geist uns in Diskussionen?
  • Wie und womit nimmt er uns an den Haken, so dass er unseren Fokus bindet?
  • Wie und womit ködert er uns?
  • Mit welchen Geschichten erzeugt er welche Gefühle?
  • Bin ich jetzt glücklich und wenn nicht, was dann?
  • Welche dumpfen Grundschwingungen überlagern unseren feinen Seinszustand?
  • Was meinen wir nicht auszuhalten?
  • Womit droht er, wovor will er uns schützen, bewahren?
  • Durch welches Loch kommt er gekrochen?
  • Welches energetische Portal steht sperrangelweit offen wie ein Scheunentor?
  • Was ist so interessant und attraktiv im Innenraum, dass es unsere Aufmerksamkeit, unsere Präsenz mit geistigem Inhalt bindet oder trübt und damit aus dem lebendigen Moment zieht?

„Prozessarbeit hilft dabei die ureigene Macht und Schönheit des Selbst zu erfahren, tiefe Einsichten zu gewinnen und Muster und mentale Gewohnheiten zu überwinden.“

Mit den Fragen, bzw. den Reaktionen des Klienten auf die Fragen, tauchen wir tief in die Bildersprache der Seele ein. Wir schauen welches archetypische Feld sie beackert, welche Bewegungen im Body-Mind uns beschäftigen, welche Komplexe unsere Aufmerksamkeit aus unserem Kern in die Peripherie des Geistes ziehen. Ich mag die Analogie eines Hausierers, der an unserer Tür klingelt und uns seine Ware in Form von Ablenkung oder Scheinlösungen anbietet. Wären wir ganz bei uns, wären wir für die Versuchungen der Welt nicht anfällig, also gesättigt mit den Emanationen des Selbst und nicht interessiert am suggerierten Glück von außen, würden ihn fortschicken und seinen Köder nicht schlucken. Im Prozess des Erwachens werden wir von den Kräften der Negativität abgeklopft und überprüft auf Integrität, auf Verführbarkeit, auf die Realisation des Selbst. Diese unbeliebte Aufgabe übernimmt der Widersacher im Universum, der in allen Kulturen bekannt ist und hier bildlich als Hausierer dargestellt wird. In der spirituellen Tradition des Christentums ist er als gefallener Engel bekannt, der die menschliche Seele verführt, ihre sichere Position zu verlassen. Man kann das verteufeln oder tiefer hineinschauen und die unschöne Aufgabe des Gehörnten im Universum erahnen. Irgendjemand muss uns ja stark machen. Wie sollen wir spirituelle Muskeln entwickeln, wenn wir nicht ein ums andere Mal mit einem Sparringspartner in den Ring steigen würden? Kann man den verteufeln, der uns bittet, über uns hinaus zu wachsen? Kann man den fürchten, der uns bittet, in unsere wahre Kraft zu wachsen und in unsere uneinnehmbare Position zu treten? Kann man dem, der uns unsere negativen Glaubenssätze auf dem Silbertablett serviert, seine Aktivitäten verübeln, wenn er doch nur darauf hinweisen will, dass wir ihn überwinden können? Was, wenn der gefallene Engel uns nur ermuntert, seine verzerrte Liebe zu transzendieren und wieder zugänglich also verfügbar zu machen? Was, wenn er uns eigentlich bittet: „Glaube mir kein Wort und bleibe ausgerichtet!“? Was, wenn unser liebevolles Licht der Aufmerksamkeit jegliche Dunkelheit schmelzen kann und Angst völlig überflüssig ist? Was, wenn wir den Gestank der Hölle und die Qualen des Fegefeuers locker aushalten? Was, wenn selbst er nur mit Wasser kocht?

Den heiligen Raum öffnen

Während dieser Erkundung und Aktivierung des Bewusstseinsinhalts atmen wir intensiv und fokussieren das Bewusstsein. Eine gerichtete Aufmerksamkeit auf den Atem, entlädt die Programme des Geistes. Intensives Atmen führt Energie zu und schürt den Prozess der Selbsterkenntnis.

Vom Opfer zum Schöpfer

Im Bewusstsein sind die Auswirkungen dessen wahrnehmbar, wenn ein Schwellenwert überschritten wird. Sobald der Bewusstseinsraum mehr Aufmerksamkeit bekommt als der Inhalt, verliert der Inhalt (Denken, Fühlen, Egostrukturen) an Attraktivität. Klassische Wahrnehmungen sind, dass der Inhalt an Bedrohung verliert, der Raum weiter wird, der Schmerz nachlässt, der Fokus sich verschiebt. Plötzliche Erkenntnisse sind häufig. Es wird still. Die Atmung vertieft sich, der Tonus nimmt ab und andere vegetative Erscheinungen begleiten das Betreten des heiligen Raums. Auf einmal sind wir präsenter, zentrierter, wieder Herr/in im Haus und haben mehr Spielraum. Wir fühlen uns nicht mehr eingeschränkt in unseren Möglichkeiten, nicht mehr so belagert in unserem Inneren, nicht mehr so beherrscht vom Geist. Der Beobachter wächst. In Anbetracht der Schönheit, Stille und Kraft der Quelle der Aufmerksamkeit verpufft unser Interesse an der verzerrten Auflagerung, der Neurose, der energetischen Signatur oder der Gestalt im leeren Raum. Der Spuk fliegt auf. Der Glaube an das Realitätskonstrukt des Geistes lässt nach. Dies ist der Anfang vom Ende der Illusion. Die Wahrnehmung verschiebt sich vom Inhalt auf den Raum, der Inhalt wird als Konstrukt erkannt, der allein von der Aufmerksamkeit aus dem Kern lebt. Wir erkennen, dass wir den Hausierer nicht rein lassen müssen und, dass die Attraktivität seiner Waren von uns bestimmt wird. Wir erkennen das wahre Kräfteverhältnis im inneren Raum und können die Spielchen des Geistes nicht mehr ernst nehmen. In Anbetracht der Schönheit und Größe des Selbst, sind die darin erscheinenden Objekte wie Eintagsfliegen. Wir spucken den Köder aus und erkennen den darin verborgenen Widerhaken.

„Sogar der beste Verkäufer der Welt, braucht einen Käufer, der ihm die Ware abnimmt!“

Angst klopft an deine Tür und Du gehst nicht hin

In diesem heiligen Raum, der natürlich ein Bewusstseinszustand ist, sind wir ganz bewusst wir selbst. Das bedeutet, wir müssen uns nicht anstrengen, wir selbst zu sein. Es ist nichts falsch und wir fühlen uns wohl. Die Emanationen des Selbst, also Stille, Raum, Liebe, Verbundenheitsgefühl oder Frieden sind wieder spürbar. Die Erfahrung dieses Bewusstseinszustands kann weitreichende Auswirkungen auf das Leben und auf unser Körper-Energie-Geist-System haben. Wer einmal in sich selbst die Quelle bewusst erfahren hat, weiß wie gut der Nektar schmeckt und, dass es diesen Nektar nicht im Angebot des Hausierers, also der Welt gibt. Die tiefen Erfahrungen können den Druck vom Kessel nehmen. Eine tiefe Befriedigung einer spirituellen Sehnsucht, die wir vielleicht vorher gar nicht so definiert, sondern eher als Leere, Unwohlsein oder Isoliertheit wahrgenommen haben, hinterlässt eine Fülle und ein Leuchten im inneren Raum, das die grundlegende Lebensmotivation im Menschen auf den Prüfstand stellt. Wenn wir erfahren haben, dass das größte Glücksempfinden im Moment liegt und wir nichts dafür brauchen, hören wir mehr und mehr auf, neurotisch diesen Planeten zu zerstören, aus Angst zu handeln und leben mehr aus dem Herzen.

Krankheit als Schnellstraße statt Weg

Nun erkennen wir mit gesammeltem Bewusstsein, welche unheilsamen und krankheitsfördernden Programme bei uns installiert sind und scheinbar selbstständig hochfahren. Wir sehen, welche traumatischen Erfahrungen derartige Verzerrungen erzeugen und heilen mit dieser Erkenntnis. Wir erleben, dass wir eine Wahl haben. Wir können die Portale schließen, durch die sich Negativität bei uns einschleicht und im Kern zentriert bleiben oder weggerissen werden von den Schwingen der Negativität aus der Präsenz zurück in die Person. Schließlich sind wir es, die diese Gedanken und Gefühle zulassen und nähren. Wir schenken ihnen Glauben. Eine Erkenntnis des Mechanismus in der Tiefe befreit ihn grundsätzlich aus seinem Automatismus. Eine dauerhafte bewusste Zentrierung im Selbst ist der einzig sichere Ort für uns, besonders während um uns herum ein Orkan tobt, der unsere Aufmerksamkeit absorbieren könnte. Bis sich dann neue Wege im Gehirn verschaltet haben und den Automatismus ganz ablösen, dürfen wir in der Regel noch etwas im Alltag üben. Die Krankheit oder Krise, die uns auf die Spur zum Selbst gebracht hat, kann dann verschwinden. Sie hat ihren Dienst erfüllt. Der Prozess der Bewusstwerdung hilft bei der Erkenntnis. Die Arbeit der Integration und Umsetzung folgt danach im Alltag.

So viel Licht und Liebe

Mit jeder erlösenden Erkenntnis steigt unsere energetische Ladung und wir verschmelzen mit unserem Kern. Wir erleben uns in unserer eigentlichen Essenz. Die verschüttete Seele kommt zum Vorschein. Sie erhellt den Raum, klärt das Bewusstsein und entzückt uns. Wir erfahren die Freude des Seins. Das Egobewusstsein mit seinen Programmen hat seine Vormachtstellung verloren. Aus sicherer Distanz beobachten wir seine Machenschaften und enttarnen seine Schlupflöcher, durch die es wieder an Dominanz gewinnen will. Ganz häufig ist das Minderwertigkeit oder Angst. Es findet immer Gründe, warum man besser ihm trauen sollte, statt uns selbst oder dem Leben. Verführerische Gedanken mit starker emotionaler, traumatischer Ladung gibt es genug. Es kriegt uns oft über einen Mangel an Selbstliebe, Zweifel und zahlreiche Ängste. Die gewohnten Denkmuster und Programme sind so tief verschaltet, dass sie immer wieder gerne anspringen und wir zurückfallen in Unbewusstheit.

Warum ist das so schwer?

Eigentlich ist es doch kein Wunder, dass wir immer negativer werden, wenn wir uns mit Negativität füttern und beschäftigen. Dieses Phänomen lässt sich vergleichen mit einem riesigen kollektiven Parasiten (Wetiko), der uns unsere Lebensenergie absaugt und uns davon abhält wir selbst zu sein. Ständig wird uns suggeriert, wir müssten irgendetwas haben, um uns wohler zu fühlen und sollten zweifelhafte Nahrung oder Elektronik oder Medikamente konsumieren, die uns letztendlich nur tiefer in die Matrix führen oder sogar abhängig und krank machen. Wie soll ein vergiftetes denaturiertes System klare Gedanken hervorbringen? Wann und wieso haben wir Menschen eigentlich das Paradies verlassen?

Die dargestellten Mechanismen wirken solange, bis wir genug haben. Ein riesiger Schmerzkörper kann uns solange beherrschen und das Leben verdunkeln, bis er es übertreibt und wir ihn ertappen, den Braten riechen und erwachen. Wenn wir genug haben, drehen wir den Spieß um und werden von Gejagten zu Jägern. Wir beginnen, die scheinbar abgetrennte Energie zu uns zurückzuholen. Wir benutzen die Negativität, wie der Lotos den Sumpf. Wir verwandeln Blei in Gold!

Liebe Seelen, seid wachsam und hört auf Euren Kern. Ihr seid weise und heil. Weniger ist mehr!

„Alles Leiden wird verursacht durch die Illusion des Getrenntseins, welche Angst und Selbsthass generieren, welche eventuell Krankheit verursachen. Liebe ist das Antlitz und der Körper des Universums. Es ist das Verbindungswerkzeug des Universums, der Stoff, aus dem wir gemacht sind. Liebe ist das Gefühl von Ganzsein und Verbundenheit mit der universalen Göttlichkeit. Du bist der Meister Deines Lebens. Du kannst so viel mehr als Du denkst, sogar eine Heilung einer terminalen Krankheit.“ Babara Ann Brennan

Hinweis: Alle auf meinen Seiten veröffentlichten Texte wurden von mir verfasst, sofern nicht explizit auf eine externe Quelle verwiesen wurde und haben keinen Anspruch auf umfassende Darstellung. Sie enthalten lediglich meine persönliche Meinung zu den dargestellten Themen. Alle vorgestellten Methoden beruhen auf naturheilkundlicher Erfahrungsmedizin und haben keinerlei Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass sich die schulmedizinische Lehrmeinung von meinen Darstellungen unterscheiden kann!

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