Neuraltherapie

Neuraltherapie ist ein Therapieverfahren der Regulations- und Informationsmedizin. Ihre Domäne sind Krankheiten im funktionellen Stadium. Neuraltherapie benutzt Lokalanästhetika um Krankheiten zu heilen. Sie sprengt gewohnte Fachbereichsgrenzen, da sie auf unterschiedliche Systeme Einfluss nimmt. Es ist ein kybernetisches Verfahren (Kybernetik ist […] die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen, lebenden Organismen und sozialen Organisationen und wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben.) https://de.wikipedia.org/wiki/Kybernetik).

Neuraltherapie wird häufig als die „Akupunktur des Westens“ bezeichnet. Ziel ist die Behandlung von örtlich begrenzten oder generalisierten Störungen des Organismus. Die verblüffende Wirkung resultiert wahrscheinlich aus einer Beeinflussung des vegetativen (autonomen) Nervensystems.

Neuraltherapie beeinflusst das elektrische Potential von Nervenzellen. Dadurch werden Regelkreise verändert. Sie können es vereinfacht mit dem Neustart Ihres Rechners vergleichen, der sich „aufgehängt“ hat, weil ein Regelkreis (Software) nicht mehr funktioniert. Ein reset löscht die Fehlinformation und beseitigt das Problem. Neuraltherapie kann vereinfacht gesagt Fehlinformationen aus dem Nervensystem löschen und somit Funktionsstörungen beeinflussen.

Das Medikament kann die heilende Wirkung nicht ausreichend erklären. Die  Wirkung der Neuraltherapie überschreitet die pharmakologische Funktion des Anästhetikums (Procain/Lidocain). Vielmehr scheint der Injektionsort (Reflexzone), wie bei er Akupunktur, eine entscheidende Rolle zu spielen.

Neuraltherapie wird fälschlicherweise oft als alternatives Verfahren verspottet, obwohl ihr Fundament fest wissenschaftlich begründet ist. Ebenso falsch wird sie von alternativen Kreisen häufig als „Wegspritzerei“ abgewertet.

Wirkungsspektrum:

  • schmerzlindernd durch die pharmakologische Wirkung,
  • entzündungslindernd durch die pharmakologische Wirkung,
  • regulatorisch auf das Nervensystem durch Beeinflussung eines lokalen Regelkreises,
  • stimmungsaufhellend und ausgleichend über vegetative Rückkopplung im ZNS,
  • heilend durch einen reset der Software.

Die Neuraltherapie hat Wirkungen auf Psyche und Soma (Körper). So können Stimmungsschwankungen, depressive Phasen oder übermäßige Anspannung durch Neuraltherapie gelöst werden. Durch Behandlung der Leitungsbahnen (Nerven) und des Grundgewebes scheint man so etwas wie ein „zelluläres Gedächtnis“ oder eine „Erinnerung im Gewebe“ löschen zu können.

Praktisch dargestellt hilft Ihnen vielleicht folgendes Beispiel:

Angenommen Sie haben Rückenschmerzen. Diagnostiziert wird eine verspannte Muskulatur ohne strukturelle Defekte. Es gibt nun unterschiedliche Wege diesen Schmerz zu beeinflussen:

  • Sie können die verspannten Muskeln massieren lassen und so die Spannung lösen.
  • Sie können über die Psyche zu Grunde liegende Prozesse bearbeiten und entspannen.
  • Sie können neuraltherapeutisch die Fehlinformation „Anspannung“ im Gewebe löschen.

Angenommen Sie leiden unter Schlafstörungen, Bluthochdruck und Stress:

  • Wieder können Sie zum Psychologen auf die Liege gehen und die „Überladung“ entladen,
  • Sie können sich massieren lassen und richtig entspannen oder
  • Sie können auch hier die Leitungsbahnen der Information (Nerven) beeinflussen und durch einen energetischen reset die Spannung lösen.

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Schmerzen
  • funktionelle Störungen ohne strukturellen Defekt
  • Entzündungen
  • Befindlichkeitsstörungen
  • Regulationsblockaden (Störfelder, Narben)

Quelle:
Weinschenk, Stefan: Handbuch Neuraltherapie

Hinweis: Alle auf meinen Seiten veröffentlichten Texte wurden von mir verfasst, sofern nicht explizit auf eine externe Quelle verwiesen wurde und haben keinen Anspruch auf umfassende Darstellung. Sie enthalten lediglich meine persönliche Meinung zu den dargestellten Themen. Alle vorgestellten Methoden beruhen auf naturheilkundlicher Erfahrungsmedizin und haben keinerlei Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass sich die schulmedizinische Lehrmeinung von meinen Darstellungen unterscheiden kann!

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