Die Eigenbluttherapie

Eigenbluttherapie

Die Wirkung einer unspezifischen Reiztherapie, zu der die Eigenbluttherapie zählt, wurde von F. Hoff als „ Stoß in das vegetative System“ bezeichnet. Ein Reiz auf die Regulationssysteme aktiviert dabei eine Kaskade von Gegenantworten, die insgesamt das Prinzip der so genannten vegetativen Gesamtumschaltung ausmachen.

Der Stoß ins Vegetativum

Zur allgemeinen Umstimmung, aber auch bei Allergien, Neurodermitis und Infektanfälligkeit hat sich die Eigenbluttherapie als sehr hilfreich erwiesen. Dabei werden zunächst wenige Milliliter Blut aus einer Vene entnommen und dann in einen Muskel injiziert. Die Menge wird gesteigert.  Abhängig vom Krankheitsbild kann die Wirkung durch Beimengung von homöopathischen Medikamenten verstärkt werden.

Arndt-Schulz’sche Regel

Die Eigenbluttherapie wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders durch August Bier beforscht. Er suchte Methoden, um die natürliche Heilungsvorgänge zu aktivieren und diese durch gezielte Reiztherapie zu verstärken. Er setzte die Eigenbluttherapie in verschiedenen Varianten bei ganz unterschiedlichen Erkrankungen ein. Er machte sich die auch heute noch anerkannte Arndt-Schulz’sche Regel zum Grundsatz, nach der schwache Reize die Selbstheilungsvorgänge anfachen, mittelstarke sie hemmen und sehr starke sie aufheben.

Unspezifische Reiztherapie

Die Wirkung einer unspezifischen Reiztherapie, zu der die Eigenbluttherapie zählt, wurde von F. Hoff als „ Stoß ins Vegetativum“ bezeichnet. Das kannst Du vergleichen mit einem Weckruf eines guten Freundes, wenn Du gerade dabei bist unfassbaren Mist zu bauen. Ein Reiz auf die Regulationssysteme aktiviert dabei eine Kaskade von Gegenantworten, die insgesamt das Prinzip der so genannten vegetativen Gesamtumschaltung ausmachen.

Die Injektion des Blutes bildet den individuellen Reiz, die Reaktion erfolgt vom Körper. Es folgt eine Abwehrreaktion und Immunstimulierung gegen alle im Blut befindlichen Antigene, Toxine und Bakterien. In diesem Sinne ist die Eigenbluttherapie eine unspezifische Reiztherapie, die aber höchst patientenbezogen ist, weil sich ihre Reaktion gegen alle zum Zeitpunkt der Entnahme im Blut enthaltenen Schadstoffe richtet. Der Körper bekommt so die Möglichkeit, sich mit allen im Blut befindlichen Stoffen im Rahmen einer kontrollierten Entzündung erneut auseinander zu setzen.

Biologische Kybernetik

Immer wenn wir vom Nervensystem, und besonders vom vegetativen Nervensystem, sprechen, bewegen wir uns im Feld der Information, der Regelkreise und der (unbewussten) Programme. Der Stoß ins Vegetativum bewirkt eine Anregung der biologischen Intelligenz oder Selbstheilungskraft, die in jedem Organismus wirkt. Eigenbluttherapie ist eine sehr elegante Methode, um den Organismus mit einem körpereigenen spezifischen Medikament zu bitten wieder seine individuelle Ordnung einzunehmen.

Indikationen der Eigenbluttherapie

  • vermindertes Allgemeinbefinden, physisch und psychisch
  • Immunstimulierung
  • Allergien
  • Neurodermitis
  • Psoriasis
  • depressive Zustände
  • Schlafstörungen
  • reduzierter Appetit
  • chronische Schmerzzustände
  • Entzündungen
  • Infektanfälligkeit
  • u.a.

Die Wirkung der Eigenbluttherapie besteht u.a. in:

  • Besserung des Allgemeinbefindens
  • Besserung des Schlafes
  • Besserung depressiver Zustände
  • Besserung der Beschwerden des Klimakteriums
  • Allgemeine Rekonvaleszenzförderung
  • Analgetische Wirkung bei chronischen Schmerzzuständen
  • Es können Herdreaktionen ausgelöst werden
  • Notwendige hochdosierte Arzneigaben können bei gleichzeitiger Eigenbluttherapie reduziert werden

Literatur:

Victor Höveler: Eigenbluttherapie 2. Auflage

Links:

https://de.wikipedia.org/wiki/Eigenbluttherapie

Hinweis: Alle auf meinen Seiten veröffentlichten Texte wurden von mir verfasst, sofern nicht explizit auf eine externe Quelle verwiesen wurde und haben keinen Anspruch auf umfassende Darstellung. Sie enthalten lediglich meine persönliche Meinung zu den dargestellten Themen. Alle vorgestellten Methoden beruhen auf naturheilkundlicher Erfahrungsmedizin und haben keinerlei Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass sich die schulmedizinische Lehrmeinung von meinen Darstellungen unterscheiden kann!

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